Bloedkuppe, Namib Naukluft Park, Namibia

Unterwegs mit Kind

Klettern und Feldforschung

27 Mar , 2023  

Beschäftigung für‘s Kind unterwegs – 9. Auf unserer langen Reise sind die Länder weit und oft die Städte fern, besonders die mit den richtigen Attraktionen. Auch kann man sich nicht immer nur von Park zu Park hangeln. Dann ist man auf diverse andere Arten von Beschäftigung angewiesen (Teil 1). Eine Lieblingsbeschäftigung von Paul ist das Arbeiten mit Stickern und Kartontieren, oder das Durchgehen von Aktionsbüchern (Teil 2). Wenn das nicht reicht, kann er selber etwas malen (Teil 3), oder mal wieder eine Folge O! Kay! Englisch für Grundschüler hören (Teil 4). Mit ein wenig Glück findet sich in der Nähe ein Spielplatz aussen (Teil 5) oder In-door (Teil 6) oder hat der Campingplatz einen Pool bzw. Zugang zum Meer, wo man Schwimmen üben kann (Teil 7). Man kann ja nicht immer neue Süßigkeiten auf Dornen spießen (Teil 8).

Klettern

Als kleines Kind ist Paul mit seinen knapp 6 Jahren sehr energiegeladen, zumal als Junge. Jegliche Form von Bewegung, toben, rennen, springen usw. ist da immer angesagt. Daher waren die anderthalb Stunden Trampolinpark auch eher nicht genug für ihn. Draußen in der Natur werden zum Ausgleich die Bäume oder Felsen hergenommen. Besonders bei Bäumen muss man aber aufpassen, dass da nicht gerade eine Schlange ein Schläfchen hält, was natürlich auch bei Felsen ein Thema ist. Aber wir haben bisher immer Glück gehabt.

Sobald wir irgendwo Felsen in Reichweite haben, ist für Paul auch Klettern angesagt. Glücklicherweise war das bisher recht oft, sei es in Namibia mit Granitfelsen an der Farm Ameib oder der Spitzkoppe, in Südafrika mit den Ufer-Felsen im Namaqua Park oder den zu bekletternden Bergen (Cederberg oder Table Mountain), seien es in Zimbabwe die Felsen im Matopo Park oder die Urwaldbäume und Lianen im Chirundu Rain Forest, oder auch die Malape Pillars oder der Chilene Tree in Malawi. Das viele Hoch- und Runterklettern hat ja immer auch den Effekt, dass Paul ausgeglichener wird und abends einfacher einschläft. Diesen Effekt will man sich ja auch nicht nehmen lassen.

Feldforscher Lupenkasten

Von einem der befreundeten Jungen aus der Kindergartengruppe hat er zu seinem letzten Geburtstag, den wir im Sommer noch daheim und auch als Abschied gefeiert haben, einen tollen Feldforscher Lupenkasten bekommen. Der besteht aus einer Plaste-Box, in die man die Objekte legen kann, um sie mit den an mehreren Seiten befestigten Lupen näher zu betrachten und zu untersuchen. Um nicht alles mit der Hand anfassen zu müssen, gehören auch eine Art Zange und eine Pinzette dazu.

Feldforscher Lupenkasten
Feldforscher Lupenkasten

In diese Box kann man allerhand Dinge stecken, von der Motte bis zum Schmetterlingsflügel, von der Hülle eines Tausendfüßers bis zur Spinne oder einem ausgewachsenen, „wiederauferstandenen“ Käfer.

Zwar sind die Lupen nicht so „stark“ mit der etwa 2,6-fachen Vergrößerung (Frontlupe sogar 4,5-fach). Dafür kann man eine Lupe hoch- und runterfahren, wenn größere Objekte in der Box liegen. Und zur Not kann man auch einfach Sand reinfüllen.

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